Lila Blüten


Jennifer kam am 16. Juni 1979 eine Woche vor dem errechneten Termin zur Welt. Sie war ein kleines, süßes Mädchen mit einer Größe von nur 48 cm und einem Gewicht von 2560 g. Trotzdem machte sie einen gesunden und reifen Eindruck. Als erstes protestierte sie gegen die Bemühungen der Hebamme, ihre Haare in Form zu bringen, was sie ihr ganzes Leben lang beibehalten hat. Kämmen ließ sie nur widerwillig zu.

Die ersten Auffälligkeiten in Jennifer´s Entwicklung zeigten sich mit 1 Jahr.

Jennifer machte weder Anstalten zu krabbeln, noch zu laufen. Es folgte eine Untersuchung in der Kinderklinik, wonach alles in Ordnung war.

6 Monate später, Jennifer fing gerade an zu krabbeln, eine erneute Vorstellung in der Kinderklinik. Mit den Worten: Kümmern sie sich mehr um ihr Kind, dann lernt es auch laufen! wurden wir dort wieder entlassen.

Zu dem Zeitpunkt hofften wir immer noch auf ein gesndes Kind, da Jennifer sich, bis auf´s laufen, ganz normal entwickelte.

Schließlich suchten wir eine Uniklinik auf, in der dann eine spastische Diplegie diagnostiziert wurde.

Ab jetzt hieß es 2mal wöchentlich zur Krankengymnastik und jeden Tag zu Hause Übungen machen. Der Erfolg ließ auf sich warten!

Da Jennifer weiterhin nicht auf die Beine kam wurde sie mit 5 Jahren operiert. Sie bekam Orthesen  an beiden Beinen und machte die ersten Gehversuche.

Nach einer Weile konnten die Orthesen weggelassen werden und sie lief kurze Strecken mit Gehhilfen. Außerdem bekam sie ein Fahrrad, speziell für ihre Behinderung, mit dem sie dann auch die Gegend unsicher machte.

Es ging ihr gut und wir waren guten Mutes, dass es auch so bleibt.

Als Jennifer neun Jahre alt war, bekam sie eine kleine Schwester, Mandy.

Alles lief gut und wir waaren mit unseren Mädchen rundum zufrieden.

Doch so sollte es nicht bleiben.

Mit knapp 10 Jahren bekam Jennifer ihren ersten epileptischen Anfall. Ein langer Krankenhausaufenthalt inder Uniklinik folgte. Sie wurde mit Medikamenten eingestellt und die Anfälle waren so gut wie verschwunden.

Jennifer´s körperliche Verfassung verschlechterte sich, zwar schleichend , aber stetig.

Sie wurde wieder zu mehreren Untersuchungen wie MRT,  CT, Liquoruntersuchung und usw. in die Uniklik gebracht.

Die Diagnose lautete ab da progressive spastische Spinalparlayse, mit der wir natürlich nichts anfangen konnten. Über den Verlauf konnte man uns nur wenig sagen.

Weiteres folgt.



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